ALBA Group: Urban Mining in all seinen Facetten

01.10.12

 

Den Prozess des Recycling intelligent zu unterstützen und die positiven Effekte nutzbar zu machen, ist die Aufgabe der ALBA Group: Mit rund 200 Unternehmen weltweit ist sie die Recycling Company.

Simon Batt-Nauerz, ehemaliger Student der Wirtschaftswissenschaften an der HU Berlin

Längst ist Abfall kein Müll mehr, sondern wichtige Rohstoffquelle für die Industrie. Die Recycling- und Abfallwirtschaft wird in der Zukunft zusehends einem Paradigmenwechsel unterzogen sein: weg vom Abfall, hin zum Rohstoff. Schon heute ersetzt das Recycling von Abfällen Rohstoffimporte der deutschen Industrie von jährlich rund zwölf Milliarden Euro. Damit liefert die Sekundärrohstoffwirtschaft bereits heute etwa 14 Prozent aller in Deutschland eingesetzten Rohstoffe (45 Prozent bei Stahl, über 70 Prozent bei Papier, 94 Prozent bei Glas).

Als „Urban Mining" bezeichnet man in diesem Zusammenhang den Prozess aus Erfassung, Wiedergewinnung, Veredelung und Vermarktung von Rohstoffen. Auf den Prinzipien dieser Kreislaufwirtschaft basiert die Geschäftsidee der ALBA Group: Abfälle dienen als wertvolle Rohstoffe in der Produktion, was zugleich den Bestand natürlicher Ressourcen nicht weiter belastet. Die ALBA Group als Recycling Company wird dadurch zum Umweltdienstleister und Rohstoffanbieter.

„Nach dem VWL-Studium suchte ich eine berufliche Herausforderung. Die ALBA Group ist eine international stark wachsende Unternehmensgruppe, die als Rohstoffanbieter und Umweltdienstleister Standards setzt. Daraus ergibt sich für mich ein abwechslungsreiches und spannendes Aufgabengebiet. Von der Fahrt auf dem Mülllaster bis hin zur anspruchsvollen Projektarbeit wird seitens des Managements darauf Wert gelegt, dass die Trainees das Unternehmen in all seinen Facetten kennenlernen.“
Simon Batt-Nauerz, ehemaliger Student der Wirtschaftswissenschaften an der HU Berlin.

Schon 1968, im Gründungsjahr von ALBA, hat das Unternehmen die Chancen des Recyclings erkannt. So gehörte es zu den ersten, die Anfang der 70er Jahre in Berlin Glas, Papier und Pappe getrennt sammelten und verwerteten. ALBA entwickelte damals das „Berliner Modell“ – die Wertstofftrennung nach Fraktionen. Nach der deutschen Wiedervereinigung schaffte das System seinen Siegeszug durch ganz Deutschland. Die Philosophie: Abfall ist Wertstoff.

Heute ist die ALBA Group mit ihren beiden Marken Interseroh und ALBA mit einem jährlichen Umsatzvolumen von 3,2 Milliarden Euro und knapp 9.000 Mitarbeitern* in rund 200 Tochter- und Beteiligungsunternehmen in Deutschland und weiteren dreizehn europäischen Ländern sowie in Asien und den USA aktiv. Schwerpunkte der operativen Tätigkeit von Interseroh sind die Organisation der Rücknahme von Verpackungen und Produkten sowie die Vermarktung von Stahl- und Metallschrotten. Schwerpunkte der operativen Tätigkeit von ALBA sind Entsorgungsdienstleistungen im kommunalen und gewerblichen Bereich, Vermarktung von Sekundärrohstoffen, Entwicklung und Betrieb von Recycling- und Produktionsanlagen sowie Konzeption und Durchführung von Facility Services.

Die jeweiligen Geschäftsfelder von ALBA und Interseroh ergänzen sich optimal.

Um einen Einblick in die vielfältigen Tätigkeitsbereiche des „Global Players“ mit Ursprung in Berlin zu erlangen, stellen wir Ihnen in den folgenden Ausgaben des HU-Newsletters die einzelnen Segmente der ALBA Group genauer vor. Vorab ein kurzer Überblick, damit Sie wissen, was Sie in den nächsten Ausgaben erwartet:

  1. Systemdienstleistungen
  2. Entsorgung
  3. Rohstoffhandel
  4. Wertstoffmanagement
  5. Stahl- und Metallrecycling
  6. Facility Services  

Machen Sie sich ein Bild von einem der weltweit führenden Umweltdienstleister und Rohstoffanbieter.

Weitere Informationen zur ALBA Group finden Sie unter www.albagroup.de.

* Beschäftigte / inkl. Minderheitsbeteiligungen